Ich glaube ich habe eine Sinnkrise. Die Probleme mit der Achillessehne und dem Muskel haben mich irgendwie ein wenig aus der Bahn geworfen. Die Verletzung/Erkrankung ist ja an sich nichts schlimmes und geht sicher relativ schnell wieder vorbei. Aber das hat mich so richtig geärgert. Die vergangenen Tage hätte ich eigentlich Urlaub gehabt und ich hatte Pläne. Ich platze schier vor Motivation. Solche Phasen hatte ich schon öfter in meinem Leben. Leider kam sooft etwas dazwischen, dass mich ausgebremst hat und meine Pläne hat über Bord werden lassen.
Die Angst, dass mir es dieses Mal genauso ergeht, macht mich fast schon depressiv. Warum ist das so? Will mich mein Körper testen, wie ernst es mir damit ist? Will mir das Universum sagen, dass ich nur eine naive Träumerin bin? Diese Fragen haben mich in den letzten Tagen beschäftigt.
Das Resultat ist, dass ich kein Resultat habe. Die Gedanken drehen sich im Kreis und ich kann keine Antwort finden. Weil es keine zuverlässige Antwort darauf gibt. Obwohl ich weiß, dass es keine Antwort gibt, rotieren die Gedanken nach dem Warum weiter.
Und das macht mich kirre. Meine Stimmung ist gerade auf dem Nullpunkt.
Samstag, 9. März 2019
Samstag, 2. März 2019
Spanisch lernen für den Camino
Ich bin bekennender Fremdsprachen-Legastheniker. Während meiner Schulzeit habe ich von der 5. bis zur 10. Klasse Russisch lernen müssen. Mit bescheidenen Erfolg. Ab der 7. Klasse kam dann noch Englisch hinzu. Der Erfolg war genauso bescheiden.
Russisch habe ich nie wieder gebraucht. Demzufolge ist es komplett aus meinem Sprachschatz verschwunden. Ein paar einzelne einfache Sätze vielleicht noch, aber nichts womit man arbeiten könnte.
Englisch könnte ich bei der Arbeit eigentlich ganz gut gebrauchen. Aber sobald ich anfange meinen Satz auf Englisch zu formulieren, dann verhaken sich die Zahnräder in meinem Hirn und es fällt mir sogar schwer Deutsch zu denken.
Und jetzt komm ich Spaßkind auf die Idee Spanisch zu lernen? Jeder der mich kennt, wird jetzt wohl einen hysterischen Lachanfall bekommen. Wenn ich ehrlich bin, ich auch ein wenig.
Aber es nützt ja nichts. Wenigstens ein bisschen möchte ich verstehen und sprechen können.
Mein Mann spricht leidlich gut Englisch. Also habe ich diese Sprache dann in Form meines Mannes dabei. Aber nicht jeder Spanier kann Englisch. Also muss ich wohl in den sauren Apfel beißen.
Mein Glück werde ich mit +Babbel versuchen. 2 Jahre sind eine lange Zeit, also sollte es bis dahin zumindest für den Grundwortschatz ausreichen.
Russisch habe ich nie wieder gebraucht. Demzufolge ist es komplett aus meinem Sprachschatz verschwunden. Ein paar einzelne einfache Sätze vielleicht noch, aber nichts womit man arbeiten könnte.
Englisch könnte ich bei der Arbeit eigentlich ganz gut gebrauchen. Aber sobald ich anfange meinen Satz auf Englisch zu formulieren, dann verhaken sich die Zahnräder in meinem Hirn und es fällt mir sogar schwer Deutsch zu denken.
Und jetzt komm ich Spaßkind auf die Idee Spanisch zu lernen? Jeder der mich kennt, wird jetzt wohl einen hysterischen Lachanfall bekommen. Wenn ich ehrlich bin, ich auch ein wenig.
Aber es nützt ja nichts. Wenigstens ein bisschen möchte ich verstehen und sprechen können.
Mein Mann spricht leidlich gut Englisch. Also habe ich diese Sprache dann in Form meines Mannes dabei. Aber nicht jeder Spanier kann Englisch. Also muss ich wohl in den sauren Apfel beißen.
Mein Glück werde ich mit +Babbel versuchen. 2 Jahre sind eine lange Zeit, also sollte es bis dahin zumindest für den Grundwortschatz ausreichen.
Freitag, 1. März 2019
Buff Credencial
Auf der Suche nach einen Multifunktionstuch bin ich auf dieses hier gestoßen.
So habe ich meine Stempel die ich auf dem Camino in meinem Credencial sammeln werde, schon mal auf meinem Tuch. Hab ich mir natürlich gleich bestellt. Es wird mir sicher gute Dienste leisten.
So habe ich meine Stempel die ich auf dem Camino in meinem Credencial sammeln werde, schon mal auf meinem Tuch. Hab ich mir natürlich gleich bestellt. Es wird mir sicher gute Dienste leisten.
Rund um die Flugwerft in Oberschleißheim
Am Montag in
der Früh bin ich bei schönstem Sonnenschein, aber leider ziemlich eisigen
Temperaturen am Schloss in Oberschleißheim zu einer netten und sehr einfachen
Runde gestartet. Ziel ist es nach wie vor Kondition aufzubauen. Es sollten
etwas über 7 km werden. Die erste Runde zu der ich allein aufgebrochen bin.
Es sind mir auf
dem Weg sehr viele Fahrzeuge von BMW begegnet. Alle Autos hatten so einiges Am
Computerkram an Bord. Ich nehme an, dass auf dieser Strecke einige Testfahrten
gemacht werden. Der eine oder andere Erlkönig ist mir auch begegnet. Bei einem
konnte ich absolut nicht erkennen, von welchem Autohersteller das Fahrzeug war.
Ungefähr auf
der Hälfte der Strecke verspürte ich plötzlich einen peitschenden Schmerz an
der linken Wade. Sowas spricht meist für ein Problem mit der Achillessehne.
Dafür war der Schmerz aber eigentlich zu hoch angesiedelt. Für ein paar Minuten
konnte ich mit dem linken Bein gar nicht auftreten.
Na großartig, …
ca. die Hälfte der Strecke … was tun sprach Zeus. Meine erste Überlegung war
einen dieser BMWs anzuhalten und zu bitten, dass man mich zu meinem Auto fährt.
Mein Stolz sagte aber: Sag mal spinnst du.
Nach einer
Weile konnte ich wieder auftreten. Aber es war sehr schmerzhaft. Zum Glück
hatte ich meine Walking-Stöcke dabei, so konnte ich viel Gewicht darauf
verlegen. Nach ein paar Schritten habe ich herausgefunden, wenn ich den linken
Fuß beim Gehen nach außen drehe, wird der Schmerz erträglicher. So habe ich die
restlichen 3,5-4 km zu meinem Auto zurückgelegt. Zum Glück gab es viele Bänke
zum rasten. Aber irgendwann hatte ich es geschafft. Die Fahrt nach Hause
gestaltete sich auch nicht gerade prickelnd. Die Kupplung zu treten war extrem
schmerzhaft.
Daheim habe ich
mir das ganze mal angeschaut. Von außen sah alles sehr harmlos aus, bis auf
Hämatom an der Wade. Spitzfußstellung --- sehr schmerzhaft. Zehenspitzengang
--- unmöglich. Was tun sprach Zeus?
Also Taxi
gerufen und in die Klinik gefahren. Da ich meine Brötchen dort in der
orthopädischen Klinik verdiene, konnte ich die Formalitäten schon am Telefon
klären und ich wurde mehr weniger schon erwarten. Erste Untersuchung: Die
Achillessehne ist auf jeden Fall nicht komplett durchgerissen, aber womöglich
angerissen.
Für Mittwoch
konnte ich einen Termin zur Kernspintomographie ergattern. Tja, es hat sich
bestätigt. Die Achillessehne ist zum Glück nur leicht angerissen. Allerdings
gibt es noch einen Muskelbündelriss im M. Soleus. Das erklärte dann auch den
Schmerz relativ weit oben an der Wade. Donnerstag war ich wieder zur
Befundbesprechung in der Klinik.
Fazit: Ich bin
zum Glück mit einem blauen Auge davongekommen. Eine Operation ist nicht nötig.
Einfach nur Schonung und Entlastung für ne Weile. Und die nächsten 4-6 Wochen
keine Wanderungen.
Ohne das
Problem mit dem Bein, wäre die Runde ein toller Weg gewesen. Geradehin, ohne
Höhenmeter oder unwegsames Gelände. Einfach nur um Kondition aufzubauen. Somit
liegen die geplanten Runden für die nächsten Wochen erstmal auf Eis. Kurz vor
Ostern sollte ich wieder starten können.
Erst war ich
verzweifelt und habe bitterlich geweint. Mein Mann meinte aber, wenn es schon
passieren soll, dann besser jetzt als in 2 Jahren, wenn wir kurz vor dem Start
auf den Camino sind. Und was soll ich sagen? Er hat Recht. Es bringt gar nichts
darüber zu verzweifeln. Ändern kann ich es eh nicht mehr. Also muss ich es
annehmen und das Beste daraus machen.
Sonntag, 24. Februar 2019
Wandern im Park von Nymphenburg
Letzte Woche war es überraschend sehr warm. Auch heute hat die
Sonne geschienen. Nur leider nicht so kraftvoll wie letzte Woche. Das
kurzärmelige Shirt war etwas grenzwertig. Aber man hat sich ja bewegt. Die
Vorstellung etwas Langärmeliges unter der Jacke zu tragen hat mir auch nicht
wirklich behagt.
So kamen meine neuen
Wanderschuhe heute zum erstem Einsatz. Es fühlt sich komisch an. dass die
Schuhe eine Nummer größer sind als normal. So hatte ich am Anfang das Gefühl in
den Schuhen eines Clowns vor mich hin zu watscheln. Es wurde zwar von Kilometer
zu Kilometer besser, aber es bedarf noch etwas Gewöhnung. Ansonsten ließ es
sich wunderbar in den Schuhen gehen. Allerdings hat sich auch eine kleine Blase
eingeschlichen. Das liegt aber höchstwahrscheinlich an der veränderten Stellung
des großen Zeh nach einer Operation. Vermutlich hätte ich das Problem in einem
anderen Wanderschuh genauso. In Zukunft werden ich diese Stelle an dem Zeh mit
etwas Pflaster abkleben. Dann sollte das nicht mehr passieren. Im Ganzen bin
ich sehr mit meinen neuen Wanderschuhen zufrieden.
Zum Schluss der Runde hatten
wir 8,39 km in 1:57 h auf dem Zähler.
Ich fühle mich nicht ganz so
kaputt wie letzte Woche. Was Schmerzen angeht scheinen die untere Hälfte meiner
Unterschenkel über das Sprunggelenk bis kurz vor dem Beginn der Zehen meine
Schwachstelle zu sein.
Donnerstag, 21. Februar 2019
Warum der Jakobsweg
„Der Jakobsweg ist eine Reise der Seele.“
„So
beschreibt die amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine den berühmten
Pilgerweg. Und in der Tat – viele Pilger suchen genau diese spirituelle
Erfahrung und mentale Herausforderung beim Wandern auf dem Jakobsweg. Dabei
sind die Gründe zu pilgern so vielfältig wie die Menschen, die die Jakobswege
gehen. Jeder Pilger bringt seine ganz persönliche Geschichte und Motivation
mit, mit der er den Weg bestreitet.
Sicherlich
gehen noch immer viele Gläubige den Jakobsweg aus religiösen Motiven. Andere
sind auf Sinnsuche, Selbstfindung oder versuchen einen Schicksalsschlag zu
verarbeiten. Und
wieder Andere möchten einfach nur vom Alltag abschalten und in der besonderen
Atmosphäre auf dem Jakobsweg zur Ruhe kommen. Gerade deshalb ist eine
Pilgerreise auf dem Jakobsweg zeitlos und auch für so ziemlich jeden geeignet.“
Gerade der letzte Punkt ist mein Beweggrund auf diese Reise
zu gehen. Der Mensch ist ein Jäger. Aber wonach jagen wir heute? Nach mehr
Anerkennung, nach mehr Geld, nach mehr materiellen Dingen usw.
Und wir alle lassen uns von dieser Jagd anstecken. Der eine
mehr der andere weniger. Ich möchte zumindest temporär aus diesem ewigen
Kreislauf ausbrechen. Mit wenig auskommen …. mal auf sich selbst besinnen.
Auf der anderen Seite finde ich den Gedanken auf dem
Jakobsweg viele Menschen aus allen möglichen Ländern der Welt kennenzulernen
total spannend.
Und dann gibt es noch die besondere Herausforderung …. Einen Weg
über mehrere hundert Kilometer am Stück zu gehen.
„Jede
Wanderreise ist nicht nur mental aber vor allem auch körperlich eine
Herausforderung. Mit Santiago de Compostela hat man auf dem Jakobsweg ein
attraktives Ziel, das man zu Fuß erreichen möchte. Das kann ein echter Ansporn
sein und das Sammeln der Stempel im Pilgerpass sorgt für ein Erfolgsgefühl.“
Quelle: https://www.abenteuerwege.de/wegweiser/2018/12/6-gute-gruende-um-2019-auf-dem-jakobsweg-zu-wandern/
Neue Wanderschuhe
Heute sind sie gekommen .... meine neuen Wanderschuhe. Wenn diese Schuhe sich beim Wandern ähnlich gut anfühlen, wie heute beim Probetragen, dann kann ich mich mehr als glücklich schätzen
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